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Schlossstraße 27 a 14774 Brandenburg an der Havel / Plaue |
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| Eier
sind ein kleines Kunstwerk: Das Dotter, das im Zentrum
des Eies liegt,
besteht nur aus einer einzigen Zelle. Somit ist es die
größte bekannte
biologische Zelle. Sie enthält auch ausschließlich
die Vitamine, die im
Ei stecken. Dagegen sind die meisten Mineralstoffe im Eiklar, das
zusätzlich eine bakterienhemmende Wirkung hat. Somit
schützt es auch
das Dotter. Ein paar Tipps für den Umgang mit Eiern Hühnereier schmecken am Legetag eher fade. Erst nach drei Tagen entfalten sie ihr volles Aroma. Außerdem lassen sich legefrische Eier schlecht schälen. Einige Speisen, die nicht erhitzt werden, sollte man aber doch mit legefrischen Eiern zubereiten, z.B. Mayonnaise oder Süßspeisen wie Tiramisu. Backen dagegen funktioniert am besten mit Eiern, die ca. eine Woche alt sind: Mit ihnen lässt sich Eischnee besonders gut schlagen, die Eigelbe machen den Teig schön locker. Frischetest: Manchmal weiß man leider nicht mehr genau, wann man Eier in den Kühlschrank gepackt hat. Dann hilft die Schwimmprobe. Bei ihr sinken frische Eier in einem Glas Wasser nach unten und bleiben dort liegen. Mit zunehmendem Alter richtet sich das Ei im Wasser auf, nach drei Wochen treibt es bereits an der Oberfläche. Warum gibt es immer weniger weiße Eier? Wo sind bloß die weißen Hühnereier hin? Im Supermarkt werden sie immer seltener ... |
Tatsächlich
liegt das Verhältnis inzwischen bei 60 % braun zu 40 %
weiß. Immer mehr
Verbraucher bevorzugen braune Eier, da sie glauben, die seien
ökologischer undgesünder.
Die Eifarbe sagt aber nichts über die
Qualität aus. Und wo liegt nun der Unterschied? Die Eifarbe
ist
genetisch bedingt - das ist alles. Braune Eier, kakaobraune Eier, hellgrüne Eier: Legen weiße Hennen weiße Eier und braune Hennen braune Eier? Nein, denn die Schalenfarbe hat nichts mit den Farben der Federn, sondern etwas mit der Rasse der Hühner zu tun. Die üblichen weißen und braunen Eier schmecken auch nahezu identisch. Das Wichtigste für den Geschmack eines Eies ist und bleibt, wie glücklich die Hennen sind und wie frisch das Ei ist. Wahr ist aber, dass die weiße Schale etwas dünner ist als die braune - daher bricht sie beim Transport leichter und platzt beim Kochen eher. Das gibt auch Nachteile beim österlichen Eierausblasen, aber dafür lassen sich die weißen Eier natürlich besser färben. Nur die Färbung des Dotters kann durch natürliche Farbstoffe im Futter der Hühner gesteuert werden - manche Hühnerhöfe verwenden zum Beispiel Paprika. Die grüne Schalenfarbe wird in erster Linie durch den Gallenfarbstoff beeinflusst. Im Gegensatz zu weißen und braunen Eiern, deren Schale innen weiß ist, sind die grünen Eier innen auch grünlich. Grünliche Eier werden von Hennen gelegt, die hierzu eine erbliche Veranlagung besitzen. Als Rasse zu nennen sind die Araucana. |
Sie
stammen aus Südamerika, aus dem Andengebiet Chiles und
Argentiniens. Wie viele Eier darf ich essen? Hühnereier stehen zu Unrecht im Verdacht, ein Herzinfarktrisiko darzustellen. Zwar ist der Eidotter reich an Cholesterin, doch er enthält auchreichlich Lecithin, und dieser Stoff senkt den Cholesterinspiegel. Lecithin schützt die Leber und die Dickdarmschleimhaut. Außerdem verbessert es die Konzentrations- und Merkfähigkeit. Wer gesund ist, muss auf das Ei am Morgen nicht verzichten. Selbst bei täglichem Konsum sind Herz und Kreislauf nicht in Gefahr. Nur Diabetiker und Menschen, die unter einer Fettstoffwechselstörung leiden oder allergisch auf Hühnereiweiß reagieren, müssen aufpassen. Grundsätzlich sollte man nicht mehr als 200 bis 400 Milligramm Cholesterin zu sich nehmen. Ein Ei enthält ca. 200 Milligramm. Allerdings ist es unbedenklich, wenn der Eierkonsum mal über ein paar Tage auf fünf oder mehr ansteigt. Somit steht einem ausgiebigen Frühstück mit Omelette und gekochtem Ei nichts mehr im Wege! Und übrigens: Bei einer Diät ist das tägliche Ei sogar zu empfehlen! Eier machen satt und liefern dem Körper wichtige Aminosäuren, die dem Jojo-Effekt vorbeugen. Wer morgens ein Ei isst, isst den ganzen Tag weniger. |